TV Haßfurt bringt den Sportpark voran PDF Drucken E-Mail

Bis Ende des Jahres soll der Bauantrag eingereicht werden – Der Zeitplan steht


 

Wichtige Teilziele auf dem Wege der Realisierung des Projektes „Sportpark Eichelsee“ haben das Organisationsteam und die Vorstandschaft des Turnvereins in den vergangenen Wochen erreicht. Das Kernthema bleibt die Finanzierung des Neubaues, die auch gegenüber den Mitgliedern, dem BLSV, der Stadt Haßfurt und den Finanzpartnern auf einer realistischen Basis stehen muss. Nun werden möglichst viele Annahmen im detaillierten Finanzierungskonzept an den tatsächlichen Bedarf herangeführt.

 

Nach der Auswertung des positiven Mitglieder-Votums für das Projekt waren Projektleiter Horst Lohs und Finanzvorstand Udo Zehe von Bürgermeister Rudi Eck im August eingeladen worden, um das Finanz- und Sportkonzept vor dem Stadtrat zu erläutern. Es wurde vereinbart, dass der Turnverein zunächst die angesprochenen Diskussionspunkte klärt und die gestellten Aufgaben noch erfüllt, bevor die endgültige Entscheidung über den finanziellen Beitrag in der Abstimmung des Stadtrates nach Abgabe des Bauantrages an die Stadt und den BLSV  fällt.

 

Ein weiterer wichtiger Termin war die Ortsbegehung am Eichelsee mit den BLSV-Verantwortlichen Hermann Roos (Mitglied im Präsidium und Bezirksvorsitzender) und Manfred Rosenberger (Staatsmittelförderung Sportstättenbau). Beide sind Mitglieder des Verteilerausschusses, der im Frühjahr 2011 über den Antrag und die Zuschüsse für das Projekt entscheiden wird. In der anschließenden Sitzung im Planungsbüro B&O Concept gaben die beiden noch wertvolle Hinweise bezüglich der neuen Förderrichtlinien und der Förderfähigkeit sowie der praktischen Ausführung des Sportparks.

 

Weil die Kosten für die Gründung des Gebäudes nur auf einer Schätzung beruhten, war eine Bodenuntersuchung mit verschiedenen, für die Statik wichtigen Bohrungen notwendig. Erste Bodenproben waren bereits 2009 durch die Firma Brunnenbau Marquardt durchgeführt worden. Nach einer Ortsbegehung wurden weitere Bohrungen im September vom Geotechnischen Institut Prof. Dr. Biedermann vollzogen. Die Auswertungen der Bodenproben ergaben zwei Möglichkeiten für die Fundamentgestaltung. Im Finanzierungsbedarf bleibt man nach den gemachten Erkenntnissen im Rahmen des Ansatzes. Eine genaue Vermessung mit Ermittlung des Höhenprofils des TV-Geländes für den zukünftigen Standort der Anlage erfolgte noch im Oktober.

 

Weitere Anregungen und Erfahrungswerte holten sich das Sportpark-Team und Bürgermeister Rudi Eck auf einer Informationsfahrt mit Hallenbesichtigungen in Hurlach (bei Augsburg), Erding und Altötting. In Gesprächen mit den Verantwortlichen und den Hausmeistern vor Ort konnte die Abordnung aus Haßfurt wertvolle praktische Daten zu baulichen, technischen, energetischen und unterhaltsspezifischen Fragen sammeln. Bei allen Besichtigungen wurde bestätigt, dass durch den Neubau der modernen Anlagen über neue Sportangebote und bessere Voraussetzungen auch die Anzahl der Mitglieder deutlich angestiegen ist.

 

Wie geht es nun weiter mit dem Projekt Sportpark, wie sieht der Zeitplan aus? Gegenwärtig wird der endgültige Bauplan mit allen gemachten Erfahrungen modifiziert und in die finale Fassung gebracht. Parallel läuft die Statikberechnung und die aktuelle Kostenermittlung  für die endgültige Finanzierung. Nachdem die Bausumme nach oben gedeckelt wird, müssen Bedarfsvorstellungen und tatsächliche Ausstattung abgestimmt werden.

 

Bis Ende des Jahres wird der Bauantrag bei der Stadt Haßfurt eingereicht und bis Mitte/Ende Januar 2011 auch beim BLSV als Hauptantrag. Damit muss auch die Finanzierung feststehen. Ist dies der Fall, kann die Ausschreibung beginnen und noch im Jubiläumsjahr 2011 des Turnvereins der Spatenstich erfolgen.  Abbrucharbeiten am alten Badgebäudes und Erdarbeiten sollen ebenfalls 2011 noch begonnen werden. Das Baujahr selbst ist voraussichtlich 2012.

 

Wichtige Entscheidungen für die Mitglieder sind in der ersten Vereinsausschuss-Sitzung durch das neu gewählte Gremium getroffen worden. Der Vereinsausschuss hat beschlossen, die für November 2010 geplante Sportpark-Umlage nun erst im Mai/Juni 2011 zu erheben. Diese kann auf drei Jahre verteilt mit jeweils 70 Euro oder einmalig mit 210 Euro beglichen werden.

 

Spendenquittungen für Sportparkspenden erhalten im laufenden Jahr nur die Spender, die projektunabhängig gespendet haben, d.h., dass der Betrag bei Nichtzustandekommen des Projekts dem Verein oder einer Abteilung verbleibt. Diejenigen, die den gespendeten Betrag beim Scheitern des Projekts auf dem Spendenformular zurückgefordert haben, erhalten die Spendenquittung erst dann, wenn der Bau beschlossen ist und der Bau beginnt.

 

Die Vereinspauschale 2009 wird für alle Übungsleiter umgehend über die Abteilungen nach dem beschlossenen Modus und Schlüssel ausbezahlt. Um einen neuen Abwicklungsmodus der Vereinspauschale 2010 zu diskutieren, hat die Vorstandschaft über Helene Friedrich am Donnerstag, 28. Oktober (20 Uhr), alle Abteilungs- und Übungsleiter zu einem „Stammtisch“ in die TV-Gaststätte eingeladen. Außerdem gibt es Antworten auf Fragen rund um den Verein (Sportpark, Stundenabrechnung Übungsleiter, Jubiläum und Chronik 2011, Veranstaltungen, und neue Vereinsstrukturen.

 
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